Ein Gipsabdruck

gibt dem Orthopädieschuhmacher oder Bandagisten eine genaue dreidimensionale Vorlage für die Herstellung einer Fußeinlage.

Unterschieden werden zwei Möglichkeiten:

  • Belastet: Der Patient tritt in einen Schaumstoff, ähnlich einem Steckschwamm beim Floristen, diese Negativ-Abdrücke seiner Füße werden mit Gips ausgefüllt, es entsteht ein Positiv-Modell.
  • Unbelastet: Die Füße hängen frei, werden mit Gipsbinden umwickelt, nachdem der Gips abgebunden hat, kann das Negativ-Modell ähnlich einem Schuh vom Fuß abgezogen werden. Diese Negativ-Form wird nun mit einem Trennmittel behandelt (z. Bsp. Ausschwenken mit unverdünntem Spülmittel) und mit Gips ausgegossen. Das so erhaltene Positiv-Modell dient nun als Grundlage zur Erstellung der Einlagen.

Ein anderes Massabnahmeverfahren ist der Blauabdruck.

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